Die neue Low Rider S

Harley-Davidson Low Rider S (FXLRS)

Mit der Low Rider S präsentiert Harley-Davidson eine Neuauflage der überaus beliebten gleichnamigen Maschine, die erstmals im Modelljahr 2016 Asphalt unter die Räder nahm. Anders als ihr Ahn gehört die neue Low Rider S jedoch der Softail Familie an: Ihr Rahmen weckt optisch die Illusion, am Hinterrad ungefedert zu sein wie klassische Konstruktionen längst vergangener Motorradepochen, verfügt jedoch über ein dem Auge des Betrachters verborgenes Federbein unter dem Sitz. In dieses steife Chassis integrierte Harley-Davidson einen 1868 cm3 großen, luftgekühlten Milwaukee-Eight 114 V-Twin mit Doppelzündung und ölgekühltem Auslassbereich. Der Vierventiler entwickelt eine Leistung von 69 kW (94 PS) und ein maximales Drehmoment von 155 Nm bei 3000 U/min. Da er starr mit dem Rahmen verbunden ist, verfügt er über zwei Ausgleichswellen zur Dämpfung seiner Vibrationen. Ein Ventilator Luftfilter mit freiliegendem Filterelement bietet dem Luftstrom im Ansaugtrakt den geringstmöglichen Widerstand, während eine 2-in-2-Auspuffanlage im Shotgun-Style für die Abgase zuständig ist. Über das Cruise Drive Sechsganggetriebe und einen Zahnriemen gelangt die Kraft auf die Straße. Die Radiate Leichtmetallgussräder mit neun Speichen sind mit Reifen vom Typ Michelin Scorcher 31 bestückt und im matten Farbton Dark Bronze, kombiniert mit Schwarz gehalten. Vorn kommt ein 19-Zöller zum Einsatz und am Heck rotiert ein 16 Zoll großes Rad. Eine verwindungssteife Upside-down-Gabel mit Single-Cartridge-Technik und 43 Millimetern Tauchrohrdurchmesser übernimmt die Vorderradaufhängung.

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Ihre Konstruktion sichert eine stabile Radführung und ein feinfühliges Ansprechen. Um ein Plus an Agilität zu erzielen, reduzierte Harley-Davidson den Lenkkopfwinkel von 30 Grad beim Basismodell Low Rider für die Low Rider S auf 28 Grad. Die Federbasis des Zentralfederbeins am Heck kann hydraulisch von Hand eingestellt werden. Für die Verzögerung zeichnet ein kraftvolles ABS-Bremssystem mit drei Scheibenbremsen verantwortlich. Der Fahrer nimmt auf einem tief angeordneten, sportlich gestalteten Solositz Platz. Die Fußrasten sind mittig montiert und der flache Ein-Zoll-Lenker im Offroad-Stil ist auf einem geraden, vier Zoll hohen Riser angebracht, woraus sich eine aktive Sitzposition ergibt. Der gleichermaßen reduzierte wie angriffslustige Coastal Look der agilen Maschine steht in der Tradition der performanceorientierten FXR und Dyna Modelle, die Harley- Davidson seit den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts angeboten hat. Zahlreiche Bauteile, die bislang bei einer Low Rider verchromt waren, tauchten die Designer für die Low Rider S in verschiedene Schwarztöne. Der Motor, die Abdeckung des Primärantriebs und die Tankkonsole mit ihren zwei separaten Rundinstrumenten wurden in Wrinkle Black ausgeführt.

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Der Kupplungsdeckel, der Luftfilter und die unteren Rockerbox-Abdeckungen tragen Gloss Black, die Auspuffanlage mit ihren Hitzeschilden ist im Farbton Jet Black gehalten und die Gabel mit Gabelbrücken, der Riser samt Lenker und die hinteren Schutzblechhalterungen wurden mit Matte Black beschichtet. Den Tank ziert ein Schriftzug im Stil des Low Rider Urmodells aus dem Jahr 1977 und die Gabel wird von einer schlanken, in Fahrzeugfarbe lackierten Scheinwerferverkleidung gekrönt. Die Low Rider S verfügt über eine Wegfahrsperre und ist in den Lackfarben Vivid Black und Barracuda Silver erhältlich. Soziussitz und -fußrasten können nachgerüstet werden. Harley-Davidson gewährt vier Jahre Garantie und ein Jahr Mobilitätsgarantie Roadside Assistance auf die Maschine.

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